Freitagsfüller 5/17

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1. Thema Nr. 1  ist heute die Kontrolluntersuchung meines Papas.

2. Ich hoffe, alles ist unbedenklich.

3. Gestern hätte ich fast vor zu lauter Musik Kopfweh bekommen.

4. Der Hufschmied kommt nächste Woche.

5. Es würde helfen, wenn ich ein ruhigerer Mensch wäre.

6.  Ich kaufe ungern bei Amazon.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Konzert der Postmodern Jukebox im Rahmen der Jenaer Kulturarena, morgen habe ich geplant, einmal nix zu tun und Sonntag möchte ich zu meiner Familie und meinem Pferd!

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Amazon Prime Reading – Was ist dran?

Bei dem Wörtchen „Amazon“ sträuben sich bei mir ein bisschen die Haare und ich spüre so ein zwiespältiges Gefühl. Wenn ich durch mein kleines Städtchen gehe, sehe ich immer häufiger leer stehende Gebäude. Die lokalen Händler geben sich geschlagen und kapitulieren vor der Übermacht der Online-Händler und Ketten.  Geht man durch die größeren Städte, schlägt einem der Ketten-Einheitsbrei entgegen: Thalia, Pimkie, New Yorker, und wie sie alle heißen. Deswegen blutet mir ehrlich gesagt immer wieder ein bisschen das Herz, wenn  ein kleiner, sich  seit vielen Jahrzehnten in Familienbesitz befindender Laden schließt. Vielleicht bin ich altmodisch. Fakt ist aber, dass ich daher Amazon (und auch andere Ketten) so gut es geht umgehe. Ich kaufe bewusst in kleinen Läden. Trotzdem bin ich Nutzer von Amazon Prime. Das Prime-Video-Angebot ist für mich als Serienjunkie einfach zu verlockend. Und nun wurde Amazon Prime ein weiterer Dienst hinzugefügt: Amazon Prime Reading.

Amazon Prime Reading

Amazon Prime Reading – Was ist das?

In Amazon Prime steckt mittlerweile viel mehr, als nur kostenloser und rascher Versand. Als Nutzer greift man auf ein gut aufgestelltes Streaming-Angebot an Serien und Musik zurück. Und das alles für 69 € (oder günstiger mit Studentenrabatt) im Jahr. Das ist – zugegeben – eine klasse Leistung. Und nun also auch noch Amazon Prime Reading. Hiermit erhalten Nutzer von Prime Zugriff auf viele Bücher, Comics und Zeitschriften – ganz einfach kostenlos. Gelesen werden können die eBooks auf einem Kindle-Reader oder auf einem mobilen Gerät mit entsprechender Kindle-App.

Das Angebot

Ich habe noch nie gelesen, was die Menschen aktuell bewegt. Daher ist mir leider unbekannt, welche Autoren gerade in sind. Demzufolge kann ich nicht mit Sicherheit sagen, wie gut Amazon Prime Reading in diesem Bereich aufgestellt ist. Mein Bauchgefühl sagt: da geht noch mehr. Dafür habe ich einige – für mich – Hochkaräter gefunden: Harry Potter, Juli Zeh, Richard Castle. Das Sortiment ist momentan noch beschaulich, aber mit Sicherheit ist für jeden etwas dabei. Die wirklichen Größen findet man aber natürlich (noch) nicht, Amazon will schließlich auch noch ein bisschen verdienen.

Handhabung

Die Handhabung ist kinderleicht. Mit nur einem Klick landet das Buch in der von mir genutzten Kindle-App für das iPad. Die App selbst ist okay, auch wenn ich von der Kobo-App ein bisschen verwöhnt bin. Diese spricht mich optisch und von den Funktionen her einfach etwas mehr an. Die Bücher lassen sich aber dennoch sehr angenehm lesen und besonders eine Funktion gefällt mir besonders gut: häufig markierte Textstellen. Da ich auch einige Bücher für die Universität in der Kindle-App lese, ist es immer spannend, welche Stellen andere Leser interessant oder wichtig fanden.

Fazit

Mit Amazon Prime Reading schürt der Konzern meine Hassliebe nur weiter. Ich bin dankbar für das Angebot und werde es nutzen, auch wenn ich lieber die Hände vom Versandhandelriesen lassen würde. Ich hoffe, dass bald noch weitere Bücher dem Sortiment hinzugefügt werden. Aktuell sind es nur einige Bücher, die wirkliches Interesse bei mir wecken.

 

Was denkt ihr? Amazon Prime Reading – eine gute Idee? Habt ihr’s schon ausprobiert? 

 

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