Montagsfrage // 18. September 2018

Liest du nur Romane, oder auch Comics, Manga etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?

Auf jeden Fall! Ich  lese und liebe Comics und noch viel lieber Manga. ABER – und das ärgert mich sehr – ich tue es viel zu selten 😀 Ich weiß nicht, wie lang mein letzter Manga her ist. Schande über mein Haupt! Das hat dann wahrscheinlich vor allem etwas mit meinem „Buchbeziehsystem“ zu tun. In der Bibliothek gibt es sicher Mangas, habe ich mich aber noch nicht kundig gemacht. Bücher geh ich ja seltenst kaufen, daher komme ich auch nicht in die Versuchung. Und online kaufe ich keine Bücher etc pp. Ich kaufe nur wenn zwingend nötig im Internet. Dadurch geraten Comics und Mangas auch einfach aus meinem Blickfeld. Aber jetzt, inspiriert durch diese Montagsfrage, sollte ich das dringend mal wieder in Angriff nehmen.

Nun zum zweiten Teil der Frage, was reizt mich daran? So genau kann ich das gar nicht sagen.  Ich bin, denke ich, ein recht visueller Typ. Bei Romanen und Büchern suche ich mir auch immer – wenn vorhanden – die Filme und schaue mir die Besetzung an oder, wie zum Beispiel bei Black Dagger, schaue ich im Internet, wie die Charaktere gezeichnet wurden, welche Promis andere Leser sich so denken, usw. Ich weiß, das können viele Leser nicht nachvollziehen. Aber ich mag das sehr gern, wenn ich ein genau vorgesetztes Bild bekommen. So habe ich zum Beispiel bei Wrath von Black Dagger immer Jason Momoa vor Augen, weil er in vielen Gifs zu Wrath auf Google zu finden ist. Das passt für mich wie die Faust aufs Auge. Und so ähnlich ist das dann sicher bei Mangas. Ich mag das Visuelle. Zumal ich auch die Zeichnungen stets bewundere, wenn sie gut sind. Ich mag den Manga Stil sehr gern und habe mich lange selbst daran versucht, leider mit mäßigem Erfolg 😀 Mangas verbinden da zwei Dinge, die ich mag: kurzweilige Geschichten und Kunst.

 

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Montagsfrage 04.03.2017

Heute gibt es eine freie Montagsfrage und da mir momentan zwei Themen besonders auf dem Herzen liegen, packe ich sie in zwei persönliche Montagsfragen. Lasst mir gern auch eure Meinung und Erinnerungen (Ihr werdet gleich sehen, warum.) dazu in den Kommentaren 🙂

Welche Kindheitserinnerung habt ihr an Bücher?

Für mich spielen Bücher schon seit eh und je eine sehr große Rolle. Auf diese Frage kam ich heute, da meine Oma Geburtstag gefeiert hätte. An diesem Tag wäre sie 69 Jahre alt geworden. Sie ist seit 10 Jahren schon tot, aber es kommt mir vor, als sei es gestern gewesen. Bei ihr habe ich immer sehr viel gelesen. Allgemein habe ich viel gelesen, natürlich. Aber bei ihr war es immer etwas Besonderes, da ich in ihren alten Kinderbüchern kramte. Also Bücher, die in der frühen DDR geschrieben und gedruckt wurden. Sehr alte Exemplare. Geschichten, die so für mich als Wendekind kaum noch ganz zu verstehen waren. Ich habe oft im Garten gelesen. In der Sonne brutzelnd. Während meine Oma im Garten werkelte. Das sind wunderschöne Erinnerungen, die ich mit aller Kraft lebendig halten möchte. Habt ihr auch so schöne Erinnerungen an das Lesen als Kind?

Wieso liest man so etwas?

In den letzten Tagen (Rezension folgt.) habe ich ein Buch gelesen, welches ich oft in Buchgruppen gesehen habe. So auch gestern oder vorgestern: Mit Papa war’s nur Blümchensex. Es kam dann die Frage auf: Warum liest man so etwas überhaupt? Tja, warum eigentlich. Zum  einen lesen sicher einige solche Bücher aus einer kranken Faszination heraus, die ich nicht gut heißen kann. Sicher ein ähnlicher Grund, warum so viele bei Unfällen stehen und gaffen. Aber das sollte doch eher die Ausnahme sein – hoffe ich. Aber warum liest man es nun denn?

Ich bin ein sehr wissbegieriger und neugieriger Mensch. Ich möchte die Welt kennen lernen, in all ihren Facetten. Egal ob gut, böse oder neutral. Und dazu gehören eben auch die Schattenseiten. Für mich sind Bücher wie diese einfach „augenöffnend“ und sensibilisierend für ein Thema, was sonst eher nicht besprochen wird. Es zeigt Einblicke in die Gefühlswelt einer misshandelten Person. Evtl lernt man daraus, wie man selbst auf Menschen mit ähnlichem Hintergrund zugehen und mit ihnen umgehen kann, die ähnliches erlebt haben. Evtl – auch wenn ich das nicht hoffe – findet man selbst eine gewisse Stütze, weil man ähnliches erlebt hat. Zumindest aber wird man sensibilisiert und wird eventuell auch feinfühliger was Themen wie diese angeht. Hinterfragt Dinge, die man zuvor vielleicht nicht in Frage gestellt hätte. Und wenn Bücher dies leisten können, sind es gute Bücher.

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Montagsfrage: Welche Bücher hast du zuletzt aussortiert?

Uff. Keine? Nein, ehrlich, keine Ahnung.  Ich bin keiner dieser Bücherwürmer, der sich dauernd Bücher kauft. Meine Bücherregale sind nicht sehr voll. Ich leihe mir Bücher lieber in der Bibliothek und kaufe Bücher nur dann, wenn sie mir etwas bedeuten, wichtig sind, von wichtigen Autoren stammen. Ein Buch, dass ich „nur mal eben lesen“ möchte, kaufe ich nicht. Ich leihe es in der Bücherei oder in der Onleihe. Daher stehen wirklich nur wahre Schätze bei mir im Regal und da habe ich folglich noch nie wirklich ausgemistet oder etwas aussortiert. Nur einmal habe ich einige Bücher bei Rebuy verkauft.  Ich bin eher auf Umwegen an eine Vielzahl an Büchern gekommen, die ich dann teilweise doppelt und dreifach besaß z.B. Harry Potter. Behalten habe ich MEINE Bücher, die zwar schon zerlesen sind, mir aber viel bedeuten. Die neuen Exemplare und jene, mit denen ich nix anfangen konnte, noch verpackt, habe ich bei Rebuy eingestellt. Aber das ist mittlerweile auch schon wieder sehr lange her.

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Montagsfrage 27/17

Welches Buch ist dein letzer Neuzugang und was hat dich zum Kauf bewogen?

Ohje. Die Frage ist schwer für mich 😀 Wenn wir streng nur Bücher in Betracht ziehen, die ich tatsächlich gekauft habe…. dann… ähm… muss ich scharf nachdenken, wann das war und welches Buch das gewesen sein könnte. Ich glaube das zuletzt gekaufte Buch in meinem Schrank ist ein „Handbuch:Kafka“ für das Studium. Das muss ich vor 2-3 Monaten gekauft haben. Warum ich es gekauft habe, bzw. meine Mutti es gekauft hat? Weil ich es fürs Studium brauch(t)e.

Wenn ich auch die in der Bücherei geliehenen Neuzugänge mitzählen darf, waren es ein paar mehr. Da ich ja nicht nur ein Buch auf einmal leihe. Es handelte sich beim letzten Bibliotheksgang um folgende Bücher:

Drei BlackDagger-Bände weil ich natürlich endlich weiter lesen möchte. Zwei Prager Geschichten  weil ich Prag und Rilke liebe. Hitlers Trutzgau weil ich  mich für Nationalsozialismus und Lokalgeschichte interessiere. City Of Bones weil ich das Buch noch einmal lesen wollte, ehe ich die Reihe fortsetze. Es sind noch ein paar andere, aber die fallen mir nun spontan ein.

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Montagsfrage 25/17

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Mh… im ersten Moment hätte ich gesagt: Buch zuerst, Verfilmung später. Aber beim genaueren Drübernachdenken fällt mir auf, dass mir das doch ziemlich schnuppe ist. Ich habe schon oft Verfilmungen gesehen und danach überhaupt erst Interesse am Buch entwickelt, z.B. bei Game of Thrones/Das Lied von Eis und Feuer. Ich erinnere mich, dass ich einmal „Die Geisha“ im TV schauen wollte und mir da das Buch vorher regelrecht hineingeprügelt habe, weil ich es zuerst lesen, dann erst schauen wollte. Mittlerweile würde ich das aber nicht mehr machen. Bietet es sich an, schaue ich zuerst den Film. Liegt das Buch schon hier, lese ich eben das Buch. So, wie es nun einmal gerade passt, wie es sich ergibt. Ich folge da keiner bestimmten Reihenfolge und lasse mir das eine auch nicht vom anderen „abspenstig“ machen. Ich würde zB auch einer Verfilmung die Chance geben, wenn ich das Buch schwach fand. Und umgekehrt.

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Montagsfrage 24/17

Welche 5 Bücher würdest du jetzt auf eine Reise mitnehmen?

Uff….. Also erst einmal vorweg: Meine Reisesaison ist noch weithin, wir fahren erst im Herbst. Und da dann auch nur für 3 Tage 😀 Ich kann mir so einen großen Urlaub gar nicht recht vorstellen, da ich – den Tieren zuliebe – seit Jahren nur kurze Städtetrips mit Mama unternehme und da meist keine wirklich große Lektüre mitnehme, maximal für die Zugfahrt.

Nun aber zur Frage. An sich bin ich da sehr unkompliziert: Ich nehme einfach mit, was bedingt durch Bibliotheksfristen & co. als nächstes ansteht. Momentan würde ich wohl folgende Bücher mitnehmen:

  1. Cassandra Clare: City of Bones
  2. Umberto Eco: Der Name der Rose
  3. Nadine Gordimer: Entzauberung
  4. Rilke: Zwei Prager Geschichten
  5. George R.R. Martin: Das Erbe von Winterfell

Das hätten aber auch ganz andere x-beliebige Bücher sein können. Diese stehen nur einfach so in dieser Reihenfolge auf dem Ausleihzettel der Bücherei und daher werde ich sie wohl als nächstes lesen. Ich wähle meine Reiselektüre nicht nach speziellen Kriterien. Ich achte wohl maximal darauf, dass sie nicht so viel Platz wegnehmen und entsprechend gut weggepackt und mitgenommen werden können.

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Montagsfrage 23/17

Gibt es ein Buch, bei dem du nach dem Lesen sofort wusstest, dass du es noch einmal lesen würdest?

Es gibt einige Bücher, bei denen sofort fest stand, dass ich sie nicht das letzte Mal gelesen habe. Das gilt vor allem für Bücher, die mich von ihrer Sprachgewalt her überzeugt haben. Das klingt jetzt vielleicht doof, aber es gibt Bücher, da kann ich keine Seite lesen ohne ein erinnerungswürdiges Zitat heraus zu schreiben. Und solche Bücher lese ich gern und immer und immer wieder. Besonders oft habe ich das bei Wolfgang Herrndorf. Da könnte ich wohl alle Bücher immer und immer wieder lesen. Auch Juli Zeh, Judith Hermann und andere deutsche Autoren. Zudem gibt es einfach Klassiker und Geschichten, die man immer wieder lesen kann, z.B. Harry Potter. Wobei ich die hier wohl ausklammern würde, da ich da nicht sofort beim ersten Lesen wusste, dass ich das Buch noch viele Male würde lesen wollen. Ich habe HP damals sofort nach Veröffentlichung gelesen, also als es noch kein Hype darum gab.  Ich bin mir nicht sicher, ob ich da dann schon gleich gesagt habe: Jup, les ich in den nächsten 20 Jahren 15 Mal 😀

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Montagsfrage 22/17

Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei, welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?

Mh… durch eine Leseflaute in der ersten Hälfte des Jahres, hab ich leider gar nicht so viel gelesen. Ein Highlight war definitiv die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier. Die hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich erst skeptisch war. Auch Martin Suter mit „Allmen und die Libellen“ hat mir sehr gut gefallen und gehört zu den Highlights.  Aber aus den Socken haben mich bis jetzt nicht ganz so viele Bücher dieses Jahr gehauen. Mal schauen, was die zweite Hälfte des Jahres mit sich bringen wird.

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Montagsfrage 18/17

Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Als ich die heutige Montagsfrage las, kam mir sofort Harry Potter in den Sinn. In friedlichen Zeiten muss Hogwarts ein idyllischer Platz sein, wo man Freunde finden und Magie lernen kann. Die Umgebung ist atemberaubend, das Dorf und das Schloss sind wunderschön, die darin lebenden Wesen sind toll. Ich würde so manches tun, um bei Hagrid im Untericht über magische Kreaturen sitzen zu dürfen. Und um ehrlich zu sein, war’s das dann auch mit Bücherwelten, von denen ich gern ein Teil wäre 😀 Aber wenn ich nicht Teil der Welten sein müsste, würde ich noch Panem  und Westeros, und da vor allem den Norden meinen Lieblingsbücherwelten hinzufügen. Die Tribute von Panem ist für mich eine immer wieder erschreckend-faszinierende Geschichte, die mich sehr bewegt hat. Und der ganze Kosmos um Game Of Thrones/Das Lied von Eis und Feuer fasziniert mich wahnsinnig. Ich liebe alles was mit GoT zu tun hat, egal ob mit den Büchern oder der Serie. Aber da ich doch recht gerne lebe, möchte ich weder nach Panem, noch nach Westeros.

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Montagsfrage 17/17

Es ist soweit. Die erste Montagsfrage vom Buchfresserchen nach dem Umzug. Und dann auch noch eine Frage, mit der ich wirklich so manches anfangen kann – und wahrscheinlich ganz anders beantworten werde, als man das von einer Büchereule erwarten wird 😀 In dem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Wochenstart 🙂

Montagsfrage

Montagsfrage: Wurdest du schonmal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?

Ich bin ein merkwürdiger Mensch. Spoiler schrecken mich nicht ab, sie ziehen mich magisch an. Beginne ich ein Buch, welches mich von den ersten Seiten an fesselt, muss ich mich nahezu zwingen, nicht schon zu schauen, was passiert. Lese ich Buchserien, durchforste ich das Internet nach Spoilern. Verfolge ich eine Serie, wird bereits zu Beginn die Handlung bis zur letzten Staffel durchgelesen auf diversen Wikis und Foren. Was ich damit sagen will: ich werde fast dauernd gespoilert – und zwar von mir selbst. Und das tut bei mir keinen Abbruch beim Lesespaß, eher umgekehrt. Ich bin gespannt, wie sich die Handlung entwickeln wird, wie es also zu dem Ergebnis kommt, welches ich ja schon so halb kenne. Ich weiß, dass viele das nicht verstehen können werden 😀 Aber ich mache das tatsächlich schon, solange ich denken kann. Und es hat mir wie gesagt noch nie den Spaß verdorben.

 

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